Medienmitteilung zur Eröffnung des Bundesasylzentrums auf dem Thuner Waffenplatz

Die Juso Thun Berner Oberland begrüsst den Entscheid des Bundes die Panzerhalle auf dem Waffenplatz nutzbringend zu verwenden. Gerade in diesen Tagen ist die Solidarität mit den Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen, äusserst wichtig. Um genaueres darüber zu erfahren, besuchten einige von uns den Info Anlass.

Gleich nachdem wir die Halle betraten, wurde uns ein Heftchen der Pikom überreicht. Die Organisation die unter dem schönen Namen „Parteiunabhängiges Informationskomitee“ braune Hassbotschaften mittels falschen Zahlen und billiger Sündenbockrhetorik verbreitet, besteht hauptsächlich aus einschlägig bekannten Rechtspopulisten. Es stiess manchem von uns übel auf, dass die Organisatoren die Verbreitung von Asylbewerberhetze zuliessen.

Auch mehrere Exponenten der SVP schürten auf unappetitliche Weise Hass und Angst mit künstlich in Frageform gepressten Rassendiskriminierungen. In den hinteren Reihen sassen bekannte Neonazis, die alle Hassbotschaften mit donnerndem Beifall begleiteten, politischen Gegnern dazwischen riefen und den Hauptredner der Lüge bezichtigten, wenn er von guten Erfahrungen sprach. Die Frage eines Veranstaltungsteilnehmers wer denn konkret bereits Probleme mit Asylsuchenden hatte, wurde unterbunden, als klar zu sehen war, dass nur ein paar Rechtextreme die Hände hoben. Kleine Geschichten, welche unsere zukünftigen Gäste diffamierten, schienen aber kein Problem darzustellen.

Natürlich gab es auch sehr erfreuliche Wortmeldungen. So fragten viele, wie sie helfen könnten oder wo man Gegenstände spenden könne. Die Juso Thun Berner Oberland wird sich auf jeden Fall für die Sache der Asylsuchenden einsetzen, auch wenn das heisst, dass wir uns verstärkt der Hass- und Furchtpropaganda der Rechtspopulisten aussetzen müssen.

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