Morddrohung an die JUSO hat Konsequenzen

Gemeinsame Medienmitteilung der JUSO Kanton Bern und der JUSO Thun Berner Oberland vom Sonntag 15. März

Eine Morddrohung versetzte ein Mitglied der JUSO Sektion Thun Berner Oberland nach den letzten Abstimmungen in Angst. Die betroffene Person reichte nun Strafanzeige ein.

Obwohl das Berner Oberland die Vorlage zur Erweiterung der Rassismusstrafnorm weitgehend abgelehnt hat, war sie auf nationaler Ebene sehr erfolgreich. Dies missfiel einem jungen Mann scheinbar und er wandte sich über Instagram an ein JUSO Mitglied, um seinem Ärger Luft zu machen. In den Nachrichten wurde er dann ausfällig, bis hin zur Drohung, alle JUSO Mitglieder sollten vergast werden. Die Wortwahl des Vergasens wird wohl nicht zufällig sein: Er bediente sich einer Rhetorik, die von nationalsozialistischen Tötungsmethoden spricht, um Andersdenkende einzuschüchtern.

Die Drohung erschreckte nicht nur die betroffene Person, sondern wird von der kantonalen Geschäftsleitung der JUSO auch klar als Angriff auf ihre Mitglieder gesehen. Deshalb wird die Entscheidung der geschädigten Person, Strafanzeige einzureichen, auch von der ganzen Partei unterstützt. Eine grosse Hilfe kam ausserdem von Jolanda Spiess-Hegglin mit #NetzCourage, welchen Fälle wie dieser bestens bekannt sind.

Der junge Mann hat sich bisher nicht mehr gemeldet. Falls es zu weiteren Drohungen kommen sollte, werden die JUSO Kanton Bern sowie die Sektion Thun Berner Oberland nicht zögern, erneut gegen ihn vorzugehen. Denn die Geschäftsleitung sieht es als ihre Pflicht, ihre Mitglieder zu schützen und toleriert solch respektloses und bedenkliches Verhalten in keiner Weise.

Kontakte:
Vanessa Bieri, Vorstand JUSO Thun Berner Oberland, +41 76 389 32 55
Tanja Blume, Co-Präsidentin JUSO Kanton Bern, 41 79 932 78 83

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