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Klimanotstand in Thun

Was für ein Erfolg! In Thun ist die erste #Jugendmotion eingereicht worden und der Stadtrat hat dafür Gehör gehabt: In Thun wird der #Klimanotstandausgerufen!

https://www.thunertagblatt.ch/region/thun/thun-ruft-den-klimanotstand-aus/story/25467406?fbclid=IwAR3GI4RXEtIVfi7ZtDVicrav22qKFw1XffB-MQCYk7rFktB9KZWHcqnH9J0
(Bild: Patric Spahni)27

Abstimmungsparolen 19.05.2019

STAF sollte eigentlich Kuhhandelvorschlag oder Volksbeschissvorlage heissen. Warum sollten wir einen Scam befürworten, der es Unternehmen erlaubt Steuerfrei Niederlassungen in der Schweiz zu haben? Das ist ein blanker Hohn. Von uns gibt’s ein ganz klares NEIN

Wir stimmen auch den neuen EU-Waffenrichtlinen zu. Also JA

Sozialhilfe: Nein zum Vorschlag des GR, Ja zum Volksvorschlag, Stichentscheid Volksvorschlag

Heidi ist zurecht MAd

Die Rechte des Drehbuchautors werden hier mit Füssen getreten. Man kann von der Kantondpolizei Zürich halten was man will, aber der Streifen kann unmöglich so schlimm sein, dass er eine fristlose Entlassung rechtfertigt. Dass die Polizei den Autor wegen des Inhalts von Mad Heidi feuert, ist im Übrigen ein Anzeichen dafür, dass Mad Heidi den Faschismus nicht verherrlicht. Ansonsten würde wäre die Reaktion anders ausgefallen. Es ist bekannt, dass die Bullen mit Rechts sympathisieren und dieser Angriff auf die Arbeitnehmerrechte des Autors, aufgrund dessen, was er in seiner Freizeit schreibt, belegt faschistoide Tendenzen in der Kapo ZH.

Desweiteren sollte sich unsere Mutterpartei überlegen, ob so einer wie Fehr überhaupt noch tragbar ist. Wer so etwas unterstützt hat den Titel Genosse bestimmt nicht verdient.

https://www.google.com/amp/s/amp.20min.ch/19643320

Parolen Abstimmung 10. Februar 2019

Das Energiegesetz will das neue Bauten selber Strom erzeugen können und dass in Ihnen keine umweltverpestenden Ölheizungen mehr eingebaut werden dürfen. Wir halten das für Zukunftsweisend und sagen deshalb JA.

Unsere Demonstrationsfreiheit soll niedergeknüppelt werden, ein Maulkorb für alle die keine CHF 30 000 auslegen können wollen sie anfertigen und Fahrende aufgrund ihrer Ethnie ausschliessen können. Wir können nicht laut genug NEIN gegen diese Frechheit schreien.

Der Mensch nimmt der Natur immer mehr Raum und zerstört so auch die Lunge seines Heimatplaneten. Mit der Zersiedelungsinitiative könnte das zumindest eingedämmt werden. Unsere Parola: JA

Solidarität mit Solomon

Solomon ist gut integriert und allen sympathisch. Die Sesselfurzerbrigade hat allerdings entschieden, ihn in einen Unrechtsstaat zurückzuschicken. Hier wurde Recht zu Unrecht und dementsprechend Widerstand zur Pflicht.

https://www.telebaern.tv/news/solomon-wird-ausgeschafft-133713295?utm_source=shared-facebook&fbclid=IwAR05aHOi-pWQE-Icx-5t5qbqoPXNDF-ZR6uCVFtQGta27SrQHfAkBJppPvg#video=1_rdojxlah

Abstimmungsparolen 25.11.2018

Uns die Steuergesetzrevision 2019 einfach so vorzusetzen ist eine Beleidigung für uns. Jedes Mal wenn der Kanton für irgenjemenschen die Steuern senkt, sei es für Autofahrer oder für Reiche, fallen wir tiefer in die Schulden und die Bürgerlichen reiben sich wieder die Hände, weil sie wieder mehr Gründe haben Lehrer zu entlassen und Sozialhilfe zu streichen. Die Vorlage könnte genau so gut der anti-Robin Hood genannt werden. Die reichen Unternehmen sollen von ihrem bescheidenen Beitrag an die Gesellschaft befreit werden, damit das Leben für die Armen schwieriger wird. Unsere Parole dazu lautet: NEIN

Der Kredit für die Unterbringung und Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden ist notwendig um Kinder und Jugendliche im Asylverfahren zu schützen. Ihn abzulehnen wäre schlicht unmenschlich. Unsere Parole dazu lautet: Ja

Die Hörner einer Kuh haben eine Funktion. Es zu belohnen, das Verstümmeln eines Tieres zu unterlassen, scheint zwar irgendwie absurd, wir sind aber trotzdem dafür. Unsere Parole zur Hornkuh-Initiative: Ja

Die Hass- und Angstpartei will die Bürger ihresStaates schutzlos seiner Willkür aussetzen und so die Menschenrechte de Facto ausschalten. Die Anti-Menschenrechtsinitiative ist dementsprechend nicht nur abzulehnen sondern auch ihre Botschaft mit allen Mitteln zu bekämpfen. Unsere Parole: Nein

Wir kennen sie alle, die Bünlinachbaren, welche ihren vom Staat abhängigen Nachbaren nichts gönnen können und immer argwöhnisch in Fenster starren und von ihren Gartenstühlen die Ärmeren mit verurteilenden Blicken bombardieren. Jetzt stellen wir uns vor, genau diese sollen vom Staat dafür bezahlt werden, für die Sozialversicherungen Voyeurismus zu betreiben. Das ist einfach nur falsch (könnte aber ein super Sujet für einen Horror-Thriller sein) Deshalb ist unsere Parole für die Sozialschnüfflerinitiative: Nein

Ausserdem empfehlen wir, selbstverständlich ohne Eigeninteresse Liste 13. Sozialdemokratische Partei Junge zur Wahl in den Stadtrat 😉

Nicht schwul genug

„Weder Ihr Gang, Ihr Gehabe oder Ihre Bekleidung haben auch nur annähernd darauf hingedeutet, dass Sie homosexuell sein könnten“

„Es wird berichtet, dass Sie öfter Auseinandersetzungen mit anderen Zimmergenossen hatten. Ein Aggressionspotential ist bei Ihnen also vorhanden, das bei einem Homosexuellen nicht zu erwarten wäre.“

„Freunde hätten Sie nicht sehr viele, steht in dem Bericht ebenso. Sind Homosexuelle nicht eher gesellig?“

„Ihre behaupteten homosexuellen Gefühle im Alter von bereits zwölf Jahren können nicht nachvollzogen werden, da das der Behörde recht früh erscheint. In einer wenig sexuellen Gesellschaft wie der afghanischen, in der es in der Öffentlichkeit keine sexuellen Reize durch Mode und Werbung gibt, ist es nicht sehr wahrscheinlich, bereits so früh ’sexualisiert‘ zu werden.“

Eilmeldung: nur noch wandelnde Klischees werden ernst genommen. Alle anderen müssen Lügner sein. Die Behörden definieren wer schwul ist und wer nicht. Aber leider können wir hier nicht nur mit mahnendem Zeigefinger auf den österreichischen Staat richten und seine offensichtliche Homophobie und seinen offensichtlichen Rassismus anprangern, wir müssen die Handlungsweise des Staates auch als Produkt unserer gesellschaftlichen Strukturen ansehen. So ist für Homosexuelle nicht nur im Asylverfahren Realität, ihre sexuelle Orientierung täglich legitimieren und beweisen zu müssen, aber bitte nicht zu stark, sonst heisst es, sie wollten nur Aufmerksamkeit. Der Fall eines jungen schwulen Afghanen, der sich etwas zu stereotypisch männlich gebährdete, ist kein Einzelfall und das Problem beschränkt sich nicht nur auf Behörden.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/oesterreich-behoerde-stellt-homosexualitaet-eines-schwulen-afghanen-in-frage-a-1223199.html

FlaM > EU

Es gibt einen Unterschied zwischen Abschottung mit rassistischen Motiven und dem Schutz von Arbeitnehmer*innenrechte. Die EU hat Richtlinien, welche die Ketten der Arbeiter*innenklasse noch Enger werden lässt, bis sie ins Fleisch schneidet.

Die FlaM ermöglichen uns, offen gegenüber der Aussenwelt zu sein, die Errungenschaften der EU hochzuhalten und eventuell sogar den Mitgliedstaaten aufzuzeigen, dass es auch Wege der Grenzöffnung gäbe, die nicht in der Knechtschaft der Unterschicht enden und das ohne vor den neoliberalen Grosskapitalisten auf die Knie zu fallen. Sie zu Schützen ist weder Paradox noch sonst irgendwas. Sie sind der Kompromiss, der eine Beziehung zwischen Bern und Brüssel ermöglicht, die nicht auf die Rücken der Ärmeren drückt.

https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Widerspruechlich-und-verantwortungslos/story/12523400?fbclid=IwAR1QiTkUDcFtb-oIcm614YmgB8Hw0Ol0Xhx3uTipadMlc20KQ2tRTjYu150